Über Österreich und Slowenien sind wir dann doch endlich nach 12 Stunden in Zagreb gelandet. An den Grenzen dann immer ein wenig Luftanhalten. Nach Österreich und Slowenien ging es ohne Probleme. In Kroatien wurden wir interassenterweise vom Grenzposten durch die Reihe weg geduzt.
Zagreb selbst empfinde ich als sehr lebendige Stadt, auch wenn unser Kellner von heute abend jensetits von gut und böse war und auch hervorragend in "Dinner for One" hätte mitspielen können.
Das Youth Hostel ist sehr sympathisch eingerichtet und der Flair erinnert mich ein wenig an meine WG-Zeit von früher. Ein Kommen und Gehen. Manchmal weiß man gar nicht ob der andere tatsächlich hier hin gehört ;)
Morgen geht dann das Kulturprogramm richtig los
Montag, 8. Juni 2015
Sonntag, 7. Juni 2015
... auf Klassenfahrt
Auf geht's zur ersten Etappe der Projektfahrt: Zagreb!
Ein Jahr haben wir die elfte Klasse für das Thema "Konflikte auf dem Balkan" vorbereitet. Jetzt schauen wir uns die Schauplätze von Nahem an.
Ein Jahr haben wir die elfte Klasse für das Thema "Konflikte auf dem Balkan" vorbereitet. Jetzt schauen wir uns die Schauplätze von Nahem an.
Freitag, 5. Juni 2015
... das Mittelmeer schmecken
Mordogan in der Türkei.
Schön wars. Auch wenn zu kurz und mit nur ganz wenig Sonne und auch irgendwie Arbeit...
Dennoch: Von Tourismus ist hier kaum etwas zu spüren und da ich dem üblichen All-inklusive-Gebahren nichts abgewinnen kann, war ich von dieser noch recht ursprünglichen Landschaft hin und weg. Und so breitete sich in mir ein tiefes Gefühl des tatsächlichen "Wegseins" aus.
Das Wasser ist kristallklar und so salzhaltig, dass ein entspanntes sich Treibenlassen wunderbar funktioniert.
Meine kulinarische Empfehlung: Ayran! Aber nicht aus dem Plastikbecher sondern schön aufgeschlagen im Restaurant. Allerdings nur für diejenigen, die etwas salzigen Trinkjoghurt mögen.
Ansonsten: Türkische Süßigkeiten gehen immer. Auch dies am besten handgemacht als Nachtisch, wie zum Beispiel Künefe. Es handelt sich dabei grob gesagt um Käse eingehüllt in dünnen Nudeln (ähnlich Glasnudeln). Das ganze wird gebacken und in Zuckersirup getränkt. Leider war das so schnell von meinen Kollegen und mir verspachtelt, dass ich davon kein Foto mehr machen konnte.
Schön wars. Auch wenn zu kurz und mit nur ganz wenig Sonne und auch irgendwie Arbeit...
Dennoch: Von Tourismus ist hier kaum etwas zu spüren und da ich dem üblichen All-inklusive-Gebahren nichts abgewinnen kann, war ich von dieser noch recht ursprünglichen Landschaft hin und weg. Und so breitete sich in mir ein tiefes Gefühl des tatsächlichen "Wegseins" aus.
Das Wasser ist kristallklar und so salzhaltig, dass ein entspanntes sich Treibenlassen wunderbar funktioniert.
Meine kulinarische Empfehlung: Ayran! Aber nicht aus dem Plastikbecher sondern schön aufgeschlagen im Restaurant. Allerdings nur für diejenigen, die etwas salzigen Trinkjoghurt mögen.
Ansonsten: Türkische Süßigkeiten gehen immer. Auch dies am besten handgemacht als Nachtisch, wie zum Beispiel Künefe. Es handelt sich dabei grob gesagt um Käse eingehüllt in dünnen Nudeln (ähnlich Glasnudeln). Das ganze wird gebacken und in Zuckersirup getränkt. Leider war das so schnell von meinen Kollegen und mir verspachtelt, dass ich davon kein Foto mehr machen konnte.
Samstag, 9. Mai 2015
Samstag, 2. Mai 2015
...Weltenbummler
Irgendwie war das Jahr ganz anders geplant. Ich kann es immer noch nicht glauben, dass ich von Ende Mai bis Mitte August im Grunde nur unterwegs bin.
Mittlerweile habe ich den JR Railpass für drei Wochen bestellt sowie eine SIM-Karte um auf dem Kumano Kodo doch irgendwie immer erreichbar zu sein bzw. jederzeit erreichen zu können. Ich bin immer wieder begeistert, wie super der Service für Touristen in Japan ist, obwohl man noch gar nicht dort ist. Außerdem bin ich so gut wie durch mit dem ersten Assimil Band und erfreue mich an jedem Wort, dass ich in japanischen Filmen verstehe.
Zudem muss ich derzeit zusehen, wie ich nochmal ein paar Wanderungen zum Training unternehmen kann. Irgendwie läuft das alles kurios. Letzte Woche die Nachricht: Du fliegst Ende für ein paar Tage in die Türkei. Hmmm... Ferienhaus am Meer... For free... Leider ist das Ganze mit Arbeit verbunden. Man kann halt nicht alles haben. Außerdem beschleicht mich das ungute Gefühl, dort auf größere Exemplare an Spinnen zu stoßen. Die im Garten find ich ja schon eklig, aber meine Schüler berichteten von handtellergroßen Viechern. Einer der Berichtserstatter erwähnte zudem auch noch, er hätte mal gelesen, man würde im Leben so etwa 8 Spinnen im Schlaf essen. Was, wenn es umgedreht genauso ist? Haps! Und weg bin ich... Ich verdränge vorerst.
Eigentlich habe ich für sowas keine Zeit. Abgesehen von der folgenden Fortbildungswoche, welche direkt folgt, geht es dann auch gleich in das ehemalige Jugoslawien. 10 Tage Projektfahrt zum Thema Balkankriege in den 90ern. Auf dem Plan stehen Kroatien, Bosnien-Herzegowina und Kosovo. Die Fahrt stellt die Kirsche der Sahnehaube dar, die leider nicht immer so sahnig war. Das Einlesen in die Thematik im Laufe des Schuljahres war da super spannend und dennoch habe ich auch nach wochenlanger Lektüre das Gefühl, nicht genug zu wissen.
Hoffentlich wird die Fahrt Mitte Juni Licht ins Dunkel bringen. Ich werde berichten...
Ansonsten: Nur noch79 Tage, dann geht's los ans andere Ende der Welt.
Mittlerweile habe ich den JR Railpass für drei Wochen bestellt sowie eine SIM-Karte um auf dem Kumano Kodo doch irgendwie immer erreichbar zu sein bzw. jederzeit erreichen zu können. Ich bin immer wieder begeistert, wie super der Service für Touristen in Japan ist, obwohl man noch gar nicht dort ist. Außerdem bin ich so gut wie durch mit dem ersten Assimil Band und erfreue mich an jedem Wort, dass ich in japanischen Filmen verstehe.
Zudem muss ich derzeit zusehen, wie ich nochmal ein paar Wanderungen zum Training unternehmen kann. Irgendwie läuft das alles kurios. Letzte Woche die Nachricht: Du fliegst Ende für ein paar Tage in die Türkei. Hmmm... Ferienhaus am Meer... For free... Leider ist das Ganze mit Arbeit verbunden. Man kann halt nicht alles haben. Außerdem beschleicht mich das ungute Gefühl, dort auf größere Exemplare an Spinnen zu stoßen. Die im Garten find ich ja schon eklig, aber meine Schüler berichteten von handtellergroßen Viechern. Einer der Berichtserstatter erwähnte zudem auch noch, er hätte mal gelesen, man würde im Leben so etwa 8 Spinnen im Schlaf essen. Was, wenn es umgedreht genauso ist? Haps! Und weg bin ich... Ich verdränge vorerst.
Eigentlich habe ich für sowas keine Zeit. Abgesehen von der folgenden Fortbildungswoche, welche direkt folgt, geht es dann auch gleich in das ehemalige Jugoslawien. 10 Tage Projektfahrt zum Thema Balkankriege in den 90ern. Auf dem Plan stehen Kroatien, Bosnien-Herzegowina und Kosovo. Die Fahrt stellt die Kirsche der Sahnehaube dar, die leider nicht immer so sahnig war. Das Einlesen in die Thematik im Laufe des Schuljahres war da super spannend und dennoch habe ich auch nach wochenlanger Lektüre das Gefühl, nicht genug zu wissen.
Hoffentlich wird die Fahrt Mitte Juni Licht ins Dunkel bringen. Ich werde berichten...
Ansonsten: Nur noch79 Tage, dann geht's los ans andere Ende der Welt.
Sonntag, 5. April 2015
...am Vorbereiten
Viel ist passiert in den letzten drei Monaten. Zwischenzeitlich ließ ich die Vorbereitungen für ein paar Wochen liegen und ließ mich ziemlich hängen. Nach einem gehörigen verbalen Tritt in den Hintern durch einen guten Freund, wurstelte ich mich stundenlang durch Blogs, Touristeninfoseiten und Testberichten bis mich das Reisefieber voll erfasste. Der derzeitige Stand der Dinge:
1. Eigentlich liebe ich Spontanität. Diesmal möchte ich aber ungern etwas dem Zufall überlassen. So beschloss ich, diesmal jede Nacht vorzubuchen. Mittlerweile fehlen mir auch nur noch drei Nächte.
Die größten Probleme hatte ich anfänglich meine Wanderung auf dem Kumano Kodo zu organisieren. Zu ländlich ist doch die Gegend auf der Kii-Halbinsel um an jeder Ecke ein Hotel zu erwarten. Per Zufall bekam ich dann Hilfe über einen anderen Blog. Vielen Dank nochmal :) Auch die Touristenseite der Heiligen Pilgerwege ermöglichen bequem Unterkünfte zu buchen, selbst wenn man des Japanischen nicht mächtig ist. (Um Englisch kommt man dennoch nicht herum).
Einfach unter der Kategorie "Accomodations" die gewünschten Orte eingeben, Unterkunft auswählen und Buchungsanfrage stellen (Bei einigen Unterkünften ist es sogar möglich ein Lunchpaket für die weitere Tour mitzubestellen, in anderen wiederum werden keine Kinder aufgenommen). Das Toruistenbüro leitet dann die Anfrage an die Unterkünfte, meist Minshukus (eine Art kleine Familienpension), weiter. Haben diese Plätze frei, kann über einen gesendeten Link per Kreditkarte gezahlt werden. Achtung! Es muss innerhalb von 48h gezahlt werden, da sonst die Reservierung erlischt.
Ansonsten bin ich schon unglaublich gespannt auf den Ryokan in Yonumine, einem für seine heißen Quellen bekannter Ort.
Da es letztes Mal schon nicht geklappt hat, habe ich diesmal bewusst nach Kapselhotels, die auch Frauen aufnehmen gesucht. Fündig geworden bin ich in Osaka. Hier gibt es tatsächlich eines nur für Frauen.
Insgesamt reicht mein Buchungsspektrum nun von Jugendherberge (sogar mit der in Takayama von letztem Mal) bis hin zum teuren Ryokan über den Dächern von Tokyo. Man gönnt sich ja sonst nichts und es ist der hoffnungsvolle Versuch mich in der letzten Nacht mit dieser Stadt auszusöhnen.
2. Eine liebe Freundin riet mir dringend zu verünftigen Wanderschuhen. Anfänglich sträubte sich in mir alles angesichts der subtropischen Wetterbedingungen und überhaupt, ich hatte geplant was zu schreiben mit dem Titel "In Chucks über den Kumano Kodo"... Oder so. Letztendlich siegte die Vernunft. Also ab ins nächste Sportgeschäft mit dem Plan auch gleich eine Ganganalyse zu machen um möglichen Knieschmerzen vorzubeugen.
Da standen wir nun vor einer kleinen Plattform mit aufgedruckten Fußumrissen. Zum Messen der Gewichtsverteilung auf dem Fuß. Die bessere Hälfte und ich schauten uns nur skeptisch an, schüttelten den Kopf und verließen wieder das Geschäft. Am nächsten Tag klemmte ich mich also ans Telefon des nächstbesten Orthopädieladens und machte einen Termin aus. Erst entgleisten mir sämtliche Gesichtszüge als ich die Kosten von 105€ hörte. Letztendlich stellte sich dies aber als gute Investition heraus.
Im Zeitraum von einer Stunde wurden die unterschiedlichsten Test an meinen Füßen durchgeführt und mir wurde immer schlechter, als ich bei jedem Mitarbeiter ein "ohoh!" vernahm.
Das Fazit: Spreizfuß, zu schwache seitliche Oberschenkelmuskulatur, nach innen knickende Fußgelenke (übrigens u.a. durch das jahrelange Tragen von Chucks... Irgendwie Ironie des Schicksals) und verkürzte Muskulatur in den hinteren Beinen... Verdammt ich bin ein Krüppel! Zumindest weiß ich jetzt woher meine Knieprobleme kommen.
Das positive des Ganzen: Ich besitze jetzt Einlagen, welche für meine neuen Wanderschuhe eingepasst sind und mir ein wunderbares Gefühl beim Gehen geben.
Und hier sind meine neuen Schmuckstücke:
Nach meinem ersten Probespaziergang stellte ich übrigens fest: Sneakersocken darin sind blöd. Ich hätte auf besagte Freundin hören sollen. Nachdem ich aufgrund einer am Bund geriebenen Blase eine Woche lang so gut wie gar nicht laufen konnte, verfüge ich nun auch über Trekkingsocken, welche ich günstig im Lidl erstanden habe.
3. Im Grunde stand schon von Anfang an fest, dass es diesmal nicht der Rucksack vom letzten Mal wird. So suchte ich stundelang im Internet nach guten Trekkingrucksäcken, welche auch in mein Budget passen. Die ganze Sucherei wurde dann dadurch unterbrochen, dass mir plötzlich ein Rucksack der Bundeswehr in perfekter Größe was Stauraum und Gurte betrifft unter die Nase gehalten wurde. "Lag noch unterm Bett!"
Yeah! Lächeln ins Gesicht gezaubert. Nach der letzten Tour ist einer meiner wichtigsten Erfahrungswerte: An guter Ausrüstung sollte man nicht sparen! Vor allem was den Rücken betrifft.
4. Die Sprache: Schon letztes Mal versuchte ich mich mit ein paar Brocken Japanisch durchzuschlagen. War mir im Nachhinein zu wenig. Also wieder die Lehrbücher rausgekramt und schon nach ein paar Seiten unglücklich: Ich steh einfach nicht auf Vokabeln auswendig lernen. Das ist nicht nur langweilig für mich, sondern ich finde es auch irgendwie uneffektiv. Nach weiteren Recherchen bin ich dann über Assimil gestolpert.
Dieser Verlag arbeitet mit einer Methode, welche tatsächlich autodidaktisch hervorragend für mich funktioniert. Keine permanenten Übungen, in welchen man sich wieder in ein Klassenzimmer zurückversetzt fühlt mit typischen Sprüchen: "And all together now!"
Vielmehr liest man pro Lektion ein paar Sätze auf japanisch und danach die Übersezung. Bei jeder neuen grammatikalischen Erscheinung gibt es Anmerkungen. Vokabeln lernen ist nicht notwendig, da sich alle Wörter mehrmals wiederholen und sich einfach durch den Kontext leichter einprägen.
Nachteil ist zwar, dass die Audio-CD's seperat gekauft werden müssen und auch nicht gerade günstig sind, aber abgesehen davon lohnt es sich wirklich. Das Material ist umfangreich und gibt einem schnell Erfolgserlebnisse. Und zudem beschränken sich die zwei Bände nicht nur auf die Stufe A1 und A2, sondern bis B2. Ein Aspekt der auf dem deutschen Markt der Sprachlehrbücher nicht zu unterschätzen ist.
Nun denn
Habt ein schönes Osterfest, ich werde fleißig weiterlernen.
1. Eigentlich liebe ich Spontanität. Diesmal möchte ich aber ungern etwas dem Zufall überlassen. So beschloss ich, diesmal jede Nacht vorzubuchen. Mittlerweile fehlen mir auch nur noch drei Nächte.
Die größten Probleme hatte ich anfänglich meine Wanderung auf dem Kumano Kodo zu organisieren. Zu ländlich ist doch die Gegend auf der Kii-Halbinsel um an jeder Ecke ein Hotel zu erwarten. Per Zufall bekam ich dann Hilfe über einen anderen Blog. Vielen Dank nochmal :) Auch die Touristenseite der Heiligen Pilgerwege ermöglichen bequem Unterkünfte zu buchen, selbst wenn man des Japanischen nicht mächtig ist. (Um Englisch kommt man dennoch nicht herum).
Einfach unter der Kategorie "Accomodations" die gewünschten Orte eingeben, Unterkunft auswählen und Buchungsanfrage stellen (Bei einigen Unterkünften ist es sogar möglich ein Lunchpaket für die weitere Tour mitzubestellen, in anderen wiederum werden keine Kinder aufgenommen). Das Toruistenbüro leitet dann die Anfrage an die Unterkünfte, meist Minshukus (eine Art kleine Familienpension), weiter. Haben diese Plätze frei, kann über einen gesendeten Link per Kreditkarte gezahlt werden. Achtung! Es muss innerhalb von 48h gezahlt werden, da sonst die Reservierung erlischt.
Ansonsten bin ich schon unglaublich gespannt auf den Ryokan in Yonumine, einem für seine heißen Quellen bekannter Ort.
Da es letztes Mal schon nicht geklappt hat, habe ich diesmal bewusst nach Kapselhotels, die auch Frauen aufnehmen gesucht. Fündig geworden bin ich in Osaka. Hier gibt es tatsächlich eines nur für Frauen.
Insgesamt reicht mein Buchungsspektrum nun von Jugendherberge (sogar mit der in Takayama von letztem Mal) bis hin zum teuren Ryokan über den Dächern von Tokyo. Man gönnt sich ja sonst nichts und es ist der hoffnungsvolle Versuch mich in der letzten Nacht mit dieser Stadt auszusöhnen.
2. Eine liebe Freundin riet mir dringend zu verünftigen Wanderschuhen. Anfänglich sträubte sich in mir alles angesichts der subtropischen Wetterbedingungen und überhaupt, ich hatte geplant was zu schreiben mit dem Titel "In Chucks über den Kumano Kodo"... Oder so. Letztendlich siegte die Vernunft. Also ab ins nächste Sportgeschäft mit dem Plan auch gleich eine Ganganalyse zu machen um möglichen Knieschmerzen vorzubeugen.
Da standen wir nun vor einer kleinen Plattform mit aufgedruckten Fußumrissen. Zum Messen der Gewichtsverteilung auf dem Fuß. Die bessere Hälfte und ich schauten uns nur skeptisch an, schüttelten den Kopf und verließen wieder das Geschäft. Am nächsten Tag klemmte ich mich also ans Telefon des nächstbesten Orthopädieladens und machte einen Termin aus. Erst entgleisten mir sämtliche Gesichtszüge als ich die Kosten von 105€ hörte. Letztendlich stellte sich dies aber als gute Investition heraus.
Im Zeitraum von einer Stunde wurden die unterschiedlichsten Test an meinen Füßen durchgeführt und mir wurde immer schlechter, als ich bei jedem Mitarbeiter ein "ohoh!" vernahm.
Das Fazit: Spreizfuß, zu schwache seitliche Oberschenkelmuskulatur, nach innen knickende Fußgelenke (übrigens u.a. durch das jahrelange Tragen von Chucks... Irgendwie Ironie des Schicksals) und verkürzte Muskulatur in den hinteren Beinen... Verdammt ich bin ein Krüppel! Zumindest weiß ich jetzt woher meine Knieprobleme kommen.
Das positive des Ganzen: Ich besitze jetzt Einlagen, welche für meine neuen Wanderschuhe eingepasst sind und mir ein wunderbares Gefühl beim Gehen geben.
Und hier sind meine neuen Schmuckstücke:
Nach meinem ersten Probespaziergang stellte ich übrigens fest: Sneakersocken darin sind blöd. Ich hätte auf besagte Freundin hören sollen. Nachdem ich aufgrund einer am Bund geriebenen Blase eine Woche lang so gut wie gar nicht laufen konnte, verfüge ich nun auch über Trekkingsocken, welche ich günstig im Lidl erstanden habe.
3. Im Grunde stand schon von Anfang an fest, dass es diesmal nicht der Rucksack vom letzten Mal wird. So suchte ich stundelang im Internet nach guten Trekkingrucksäcken, welche auch in mein Budget passen. Die ganze Sucherei wurde dann dadurch unterbrochen, dass mir plötzlich ein Rucksack der Bundeswehr in perfekter Größe was Stauraum und Gurte betrifft unter die Nase gehalten wurde. "Lag noch unterm Bett!"
Yeah! Lächeln ins Gesicht gezaubert. Nach der letzten Tour ist einer meiner wichtigsten Erfahrungswerte: An guter Ausrüstung sollte man nicht sparen! Vor allem was den Rücken betrifft.
4. Die Sprache: Schon letztes Mal versuchte ich mich mit ein paar Brocken Japanisch durchzuschlagen. War mir im Nachhinein zu wenig. Also wieder die Lehrbücher rausgekramt und schon nach ein paar Seiten unglücklich: Ich steh einfach nicht auf Vokabeln auswendig lernen. Das ist nicht nur langweilig für mich, sondern ich finde es auch irgendwie uneffektiv. Nach weiteren Recherchen bin ich dann über Assimil gestolpert.
Dieser Verlag arbeitet mit einer Methode, welche tatsächlich autodidaktisch hervorragend für mich funktioniert. Keine permanenten Übungen, in welchen man sich wieder in ein Klassenzimmer zurückversetzt fühlt mit typischen Sprüchen: "And all together now!"
Vielmehr liest man pro Lektion ein paar Sätze auf japanisch und danach die Übersezung. Bei jeder neuen grammatikalischen Erscheinung gibt es Anmerkungen. Vokabeln lernen ist nicht notwendig, da sich alle Wörter mehrmals wiederholen und sich einfach durch den Kontext leichter einprägen.
Nachteil ist zwar, dass die Audio-CD's seperat gekauft werden müssen und auch nicht gerade günstig sind, aber abgesehen davon lohnt es sich wirklich. Das Material ist umfangreich und gibt einem schnell Erfolgserlebnisse. Und zudem beschränken sich die zwei Bände nicht nur auf die Stufe A1 und A2, sondern bis B2. Ein Aspekt der auf dem deutschen Markt der Sprachlehrbücher nicht zu unterschätzen ist.
Nun denn
Habt ein schönes Osterfest, ich werde fleißig weiterlernen.
Mittwoch, 21. Januar 2015
... in heller Aufregung
Neujahrsvorsätze waren noch nie so meins... Abnehmen, mehr Sport machen, Rauchen aufhören etc. etc. Ist doch sowieso alles nach wenigen Wochen wieder hinfällig. Aber sich eine schöne Unternehmung vornehmen und mich zu meinem runden Geburtstag selbst beschenken, das wäre schon eher was.
Da saß ich nun mit einer Freundin kurz nach Weihnachten in einer kleinen Bar in Magdeburg und gestand ihr, dass da so eine verrückte Idee durch meinen Kopf schwirrt: Ich will wieder nach Japan! Allein! Und dort auf dem Kumano Kodo pilgern und einiges anderes. Für so verrückt wurde sie gar nicht erklärt und die Pläne in meinem Kopf verdichteten sich.
In der Neujahrsnacht dann der besseren Hälfte vom Vorhaben erzählt und Zuspruch gefunden: Mach das! Auf jeden Fall!
Nur Zuspruch hab ich bis jetzt auch nicht gefunden. Oma ist ein wenig schockiert: "Ganz ALLEIN? Kind!!!" Ja! Ganz allein!
In Japan ist das ja glücklicherweise möglich. Rückblickend auf den vergangenen Trip, werde ich jedoch diesmal einiges anders machen:
1. Besser planen! Hat zwar letztes Mal alles irgendwie immer geklappt, aber eine Situation wie in Naruto muss ich nicht nochmal haben, als wir schon regelrecht penetrant werden musste, dass uns die Touristeninfo ein Zimmer suchte. Ist mir im Nachhinein immer noch peinlich so aufdringlich gewesen zu sein.
2. Weniger Gepäck! Nur das Notwendigste. Wenn es mich 170km an der pazifischen Küste zu Fuß entlang führt, will ich nicht schon nach einer Stunde wegen Rückenschmerzen aufgeben.
Und bevor ich doch wieder einen Rückzieher mache bzw. die Ticketpreise bis zum Sommer in die Höhe schnellen, habe ich dann heute spontan gebucht. Aeroflot... Russische Airline. Ich bin gespannt. Auf jeden Fall wird die Flugzeit diesmal wesentlich kürzer, daraus habe ich beim letzten Mal definitiv gelernt.
Nie wieder 12 Stunden Flughafen in Shanghai!
Da saß ich nun mit einer Freundin kurz nach Weihnachten in einer kleinen Bar in Magdeburg und gestand ihr, dass da so eine verrückte Idee durch meinen Kopf schwirrt: Ich will wieder nach Japan! Allein! Und dort auf dem Kumano Kodo pilgern und einiges anderes. Für so verrückt wurde sie gar nicht erklärt und die Pläne in meinem Kopf verdichteten sich.
In der Neujahrsnacht dann der besseren Hälfte vom Vorhaben erzählt und Zuspruch gefunden: Mach das! Auf jeden Fall!
Nur Zuspruch hab ich bis jetzt auch nicht gefunden. Oma ist ein wenig schockiert: "Ganz ALLEIN? Kind!!!" Ja! Ganz allein!
In Japan ist das ja glücklicherweise möglich. Rückblickend auf den vergangenen Trip, werde ich jedoch diesmal einiges anders machen:
1. Besser planen! Hat zwar letztes Mal alles irgendwie immer geklappt, aber eine Situation wie in Naruto muss ich nicht nochmal haben, als wir schon regelrecht penetrant werden musste, dass uns die Touristeninfo ein Zimmer suchte. Ist mir im Nachhinein immer noch peinlich so aufdringlich gewesen zu sein.
2. Weniger Gepäck! Nur das Notwendigste. Wenn es mich 170km an der pazifischen Küste zu Fuß entlang führt, will ich nicht schon nach einer Stunde wegen Rückenschmerzen aufgeben.
Und bevor ich doch wieder einen Rückzieher mache bzw. die Ticketpreise bis zum Sommer in die Höhe schnellen, habe ich dann heute spontan gebucht. Aeroflot... Russische Airline. Ich bin gespannt. Auf jeden Fall wird die Flugzeit diesmal wesentlich kürzer, daraus habe ich beim letzten Mal definitiv gelernt.
Nie wieder 12 Stunden Flughafen in Shanghai!
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