Ich habe am Dienstag ein ziemlich großes Déjavu an Japan erhalten. Scheinbar habe ich mir damals bei der Besteigung des Fujisans die Kniee hingehunzt. War aber auch ein beknackter Tag. Erst habe ich morgens festgestellt, dass ich am Vorabend beim Hochgehen meinen Mopedschlüssel verloren habe, den aber mittlerweile ein lieber Nachbar mir in den Briefkasten warf. Nichtsdestotrotz musste ich erstmal mit Bus zum ersten Job wo ich natürlich fast eine ganze Stunde zu spät kam. Nachdem ich mir im Anschluss einen neuen Zündschlüssel organisierte, bin ich zum neuen Job und unterwegs nochmal tanken. Natürlich im Stress gleich mal das Portmonee vergessen und so stand ich völlig zerknirscht in der Tanke und durfte aber Adresse da lassen um am nächsten Tag zu bezahlen. Als ich dann bei meinem neuen Job ankam, erwartete mich der erste Haken seit ich dort angefangen habe: Mit den zu betreuenden Jugendlichen joggen! JOGGEN?! Jede Sportart, mittlerweile meinetwegen auch Fahrradfahren. Aber JOGGEN? Na ja, was solls. In den sauren Apfel gebissen und losgesteppt, nur um dann eine Stunde später die selben Schmerzen wie letzten Sommer zu haben. Treppen wurden wieder zum Feind, besonders nach unten und jeder kleine Weg dauerte Minuten durch sich immer wieder versteifende Gelenke. Meine derzeitige Vermutung: ich hab mir bei Dani und meiner Poweraktion letztes Jahr irgendwas mit den Knieen weggeholt. Muss ich nächste Woche unbedingt mal abchecken lassen.
Deshalb hier ein kleiner Tip an alle, die vorhaben auf den Fujisan zu tigern: Übernehmt euch nicht, vor allem wenn ihr ohnehin schon schwache Gelenke habt. Nehmt Bandagen und Kühl- bzw. Schmerzsalbe mit. Kein Abenteuer dieser Welt ist es wert, sich die Gesundheit zu ruinieren. (Auch wenn ich selber es nicht ein bisschen bereue, die Aktion durchgezogen zu haben ;) )
Freitag, 29. Juni 2012
Montag, 15. August 2011
...auf dem Fuji
Ja. Ihr lest richtig. Vorletzte Nacht ging es auf den Fujisan. Da Ronald nicht mit wollte, packten Dani und ich warme Klamotten, ein Lunchpaket und ein Erste Hilfe Paeckchen zusammen und los ging es. Was wir natuerlich auch dabei hatten, was man hier in Japan in der Hitze nie vergessen darf ist ein Handtuch. Es erwies sich tatsaelich als sehr praktisch. Am Anfang des Aufstieges war es nuetzlich zum Schweiss abwischen, spaeter diente das Teil als Schal und beim Abstieg fungierte es als Kopfbedeckung zum Schutz vor der Sonne.
Angekommen an der 5. Station, wo fast alle den Aufstieg beginnen, erwartete uns wie fast ueberall ein reines Souvenirparadies. Motiviert und gut gelaunt begannen wir unseren Anstieg. Hier war nun auch schon eine Menge los. Als wir dann aber an der 6. Station ankamen, blieben unsere Muender erstmal offen stehen. Da schlaengelte sich ein regelrechtes sich bewegendes Lichtermeer bis zum Gipfel. Allein ist man in Japan eben nirgends.
Was sich uns dann bot, war der Hammer. Je hoeher wir kletterten umso teurer wurden Getraenke und Lebensmittel an den Stationen, wo man pausieren konnte. So kostete oben eine Instantnudelsuppe mal locker 600Yen. Ausserdem sind die Toiletten dort nicht umsonst, sondern kosten 200.
An der 8.Station etwa verliessen Dani die Kraefte und ich bin alleine weiter. Ihr werdet es nicht glauben. Obwohl ich schon fast oben war, musste ich anstehen. Auf einem Berg, der mal locker 3776m hoch ist! Und zwar 3 Stunden!
Dafuer wurde ich mit einer atemberaubenden Aussicht auf den Sonnenaufgang belohnt. Dieser wurde von den etwa 2000 anderen Menschen dort oben mit einem froehlichen Banzai! begruesst. Dies uebertoente sogar die marktschreieraehnlichen Zustaende, die sort oben herrschten.
Dani erlebte derweil ganz andere Ausmasse des Kommerzes. Sie suchte in einer der Huetten Unterschlupf und schluerfte dort fuer 400Yen einen Spucknapf heisse Schokolade (wir hatten immerhin nur noch 9Grad). Nach einer viertel Stunde wurde sie hoeflich hinaus gebeten. Eine Stunde Aufenthalt haette schlappe 2000Yen (umgerechnet uebrigens 20Euro) gekostet.
Nach allen Strapazen ging es den kuenstlich angelegten Weg bergab. Das war nun wirklich nervig. Immer im Zickzack 2 Stunden die gleiche Steigung bergab.
So... nun kann ich meine Beine vergessen. Wuensch ich mir zu Weihnachten halt ein paar Neue.
Und denkt dran: Vergesst niemals euer Handtuch!
Angekommen an der 5. Station, wo fast alle den Aufstieg beginnen, erwartete uns wie fast ueberall ein reines Souvenirparadies. Motiviert und gut gelaunt begannen wir unseren Anstieg. Hier war nun auch schon eine Menge los. Als wir dann aber an der 6. Station ankamen, blieben unsere Muender erstmal offen stehen. Da schlaengelte sich ein regelrechtes sich bewegendes Lichtermeer bis zum Gipfel. Allein ist man in Japan eben nirgends.
Was sich uns dann bot, war der Hammer. Je hoeher wir kletterten umso teurer wurden Getraenke und Lebensmittel an den Stationen, wo man pausieren konnte. So kostete oben eine Instantnudelsuppe mal locker 600Yen. Ausserdem sind die Toiletten dort nicht umsonst, sondern kosten 200.
An der 8.Station etwa verliessen Dani die Kraefte und ich bin alleine weiter. Ihr werdet es nicht glauben. Obwohl ich schon fast oben war, musste ich anstehen. Auf einem Berg, der mal locker 3776m hoch ist! Und zwar 3 Stunden!
Dafuer wurde ich mit einer atemberaubenden Aussicht auf den Sonnenaufgang belohnt. Dieser wurde von den etwa 2000 anderen Menschen dort oben mit einem froehlichen Banzai! begruesst. Dies uebertoente sogar die marktschreieraehnlichen Zustaende, die sort oben herrschten.
Dani erlebte derweil ganz andere Ausmasse des Kommerzes. Sie suchte in einer der Huetten Unterschlupf und schluerfte dort fuer 400Yen einen Spucknapf heisse Schokolade (wir hatten immerhin nur noch 9Grad). Nach einer viertel Stunde wurde sie hoeflich hinaus gebeten. Eine Stunde Aufenthalt haette schlappe 2000Yen (umgerechnet uebrigens 20Euro) gekostet.
Nach allen Strapazen ging es den kuenstlich angelegten Weg bergab. Das war nun wirklich nervig. Immer im Zickzack 2 Stunden die gleiche Steigung bergab.
So... nun kann ich meine Beine vergessen. Wuensch ich mir zu Weihnachten halt ein paar Neue.
Und denkt dran: Vergesst niemals euer Handtuch!
Samstag, 13. August 2011
... Adressen suchen
Wir sind vor ein paar Tagen in Tokyo gelandet. Wieder hiess es die Bleibe zu finden, die wir in unserer ersten Nacht vergebens suchten. Glücklicherweise war es diesmal mitten am Tag und wir konnten uns gut durchfragen. In Japan funktioniert die Adressenbeschreibung etwas anders. Erst kommt Stadt und dann Stadtteil. Gut. Das hatten wir erledigt. Wir standen nun am Bahnhof von Shinjuku, welchen täglich mehr als 3 Millionen Menschen passieren. Nächste Aufgabe war es den Bezirk zu finden. Ging auch noch. Dann gings los die angegebene Zahlenkombi zu entschlüsseln. Ein Bauarbeiter brachte uns zur nächsten Konban, einer kleinen Polizeiwache, die es in jedem Bezirk gibt. Die konnten uns schonmal mit der ersten Ziffer, dem Bezirksteil helfen. Dort fanden wir eine Post. Wenn die uns nicht helfen konnte, wer dann? Interessanterweise wurde sich dort auch erstmal eingehend beraten. So wurden wir schon mal zur zweiten Ziffer, dem Block, geschickt. Und weil wir so richtige Glücksschweine waren, trafen wir dort einen Postboten an, der auch das Rätsel um die letzte Ziffer lösen konnte, dem richtigen Haus. Seltsam, wie hatten wir das am Anfang unserer Reise nicht finden können?
Die Unterkunft stellte sich Bleibe heraus für Leute, die gerade nach Tokyo gekommen sind um zu studieren oder zu arbeiten und erstmal nichts anderes gefunden haben, bzw. Sich nichts anderes leisten können. Dementsprechend hat dies hier den Flair eines Studentenwohnheimes. Die Zimmer sind winzig, aber wenigstens sauber und klimatisiert. Leider haben wir nur zwei Zimmer bekommen und so teilen Ronald und ich uns ein kleines Bett. Zum Glück habe ich vor der Reise meine Impfungen auffrischen lassen. Aufs Duschen müsste ich wohl sonst verzichten. Irgendwie fühle ich mich ein wenig an Indien erinnert ;)
Aber wir machen das Beste daraus und wenn es Galgenhumor ist :)
Unsere Nachbarin, eine ältere Japanerin (wie diese hier reinpasst ist uns ein wenig rätselhaft), schaut den ganzen Tag fern. Wenn sie schläft, schnarcht sie. So war unsere erste Amtshandlung das Kaufen von Ohrstöpseln. Nun denn. Auf weitere 5 Tage so richtig Klischeejapanisch auf kleinem Raum leben.
Die Unterkunft stellte sich Bleibe heraus für Leute, die gerade nach Tokyo gekommen sind um zu studieren oder zu arbeiten und erstmal nichts anderes gefunden haben, bzw. Sich nichts anderes leisten können. Dementsprechend hat dies hier den Flair eines Studentenwohnheimes. Die Zimmer sind winzig, aber wenigstens sauber und klimatisiert. Leider haben wir nur zwei Zimmer bekommen und so teilen Ronald und ich uns ein kleines Bett. Zum Glück habe ich vor der Reise meine Impfungen auffrischen lassen. Aufs Duschen müsste ich wohl sonst verzichten. Irgendwie fühle ich mich ein wenig an Indien erinnert ;)
Aber wir machen das Beste daraus und wenn es Galgenhumor ist :)
Unsere Nachbarin, eine ältere Japanerin (wie diese hier reinpasst ist uns ein wenig rätselhaft), schaut den ganzen Tag fern. Wenn sie schläft, schnarcht sie. So war unsere erste Amtshandlung das Kaufen von Ohrstöpseln. Nun denn. Auf weitere 5 Tage so richtig Klischeejapanisch auf kleinem Raum leben.
![]() |
| MMMMMH WIE GEMÜTLICH |
Donnerstag, 11. August 2011
... Zug fahren
In Japan Zug fahren ist nicht nur schnell, sondern auch bequem und recht unkompliziert. Dank des JR Passes sind wir sogar ueberall kostenlos hingekommen, mit ein paar Ausnahmen. Generell darf sich die deutsche Bahn ruhig eine Scheibe hier abschneiden. Das faengt mit der bedingungslosen Kundenfreundlichkeit an und hoert bei der behinderten gerechten Gestaltung noch lange nicht auf. An fast jedem Treppengelaender, in jeder Toilette ist Blindenschrift zu finden. Es ist selbstverständlich, dass alten und gebrechlichen Menschen zum Platz geholfen wird. Auf jedem Bahnhof gibt es eine Toilette für Gebehinderte. Die Toiletten selbst sind umsonst und mit wenigen Ausnahmen immer sauber. Hier macht Zugfahren einfach nur Spass. Dank des Shinkansen waren wir binnen kürzester Zeit an unserem Ziel. Auch kleinere Zuglinien waren ein Erlebnis für sich. Immer haben wir Hilfe bekommen und so haben wir uns nie verfahren. In den grösseren Städten war das Verkehrssystem so ausgeklügelt, dass man nie lange warten musste. Und die Züge, selbst die kleinem Bummelzüge, fahren pünktlich auf die Minute. Um sich zurecht zu finden sind fast alle Linien farblich gekennzeichnet. In den grossen Städten hat jede Station zusätzlich zum Namen noch eine Kennzeichnung bestehend aus einem Buchstaben, der für die jeweilige Linie steht und einer Nummer, welche die Station auf der Linie kennzeichnet.
Ein weiteres Highlight ist hier das Anstehen. Auf jedem Bahnsteig sind die Stellen markiert an denen eine Tür zum Einstieg zu erwarten ist. Und an diesen stellt sich jeder Fahrgast brav an. Da gibt es auch kein Vordrängeln.
Nur eins ist manchmal unvorteilhaft. Der öffentliche Verkehr wirkt in Japan irgendwie narkotisierend. Kaum sitzt man, ist man fast schon weggedöst.
Ein weiteres Highlight ist hier das Anstehen. Auf jedem Bahnsteig sind die Stellen markiert an denen eine Tür zum Einstieg zu erwarten ist. Und an diesen stellt sich jeder Fahrgast brav an. Da gibt es auch kein Vordrängeln.
Nur eins ist manchmal unvorteilhaft. Der öffentliche Verkehr wirkt in Japan irgendwie narkotisierend. Kaum sitzt man, ist man fast schon weggedöst.
Mittwoch, 10. August 2011
... im Hotel
Selbst im Hotel rumgammeln, kann in Japan spassig sein. Gestern abend haben wir einen Deutschkurs fuer Japaner im Fernsehen gesehen. Da lernt man dann so wichtige Ueberlebensfloskeln wie: "Wieviel kostet ein Becher Mango mit Orangensaft?" Und weil die Sendung didaktisch total super aufbereitet ist sind die Antworten auf einige Fragen mehr als lebensnah. Zum Beispiel: "Wieviel kostet eine Flasche Olivenoel?" "50Euro." Natuerlich. 50Euro. Und weil Smalltalk unglaublich wichtig ist und Deutschland Fussball liebt, kann man gleich noch ein paar Floskeln lernen, welche ein ehemaliger deutscher Fussballtrainer der japanischen Nationalmannschaft in einem Interview von sich gab: "Wegbereitaaa!" "Genau spielen!" "Durch Reibung entsteht aber auch Energie!" Wunderbar. Ich liebe japanisches Fernsehen :)
Heute frueh erlebten wir dann auch unser erstes Erdbeben. War als haette jemand mit Gewalt die Tuer zugeschlagen. Dann gabs ein paar kleine Nachruckler und das wars dann auch schon.
Jetzt sind in Tokyo. Aber dazu spaeter mehr.
Heute frueh erlebten wir dann auch unser erstes Erdbeben. War als haette jemand mit Gewalt die Tuer zugeschlagen. Dann gabs ein paar kleine Nachruckler und das wars dann auch schon.
Jetzt sind in Tokyo. Aber dazu spaeter mehr.
Dienstag, 9. August 2011
... schwitzen
Heute waren hier unglaubliche 40Grad! Wir haben geschwtzt was das Zeug haelt und haben aber tapfer unser Touriprogramm durchgezogen. Erst ging es tagsueber durch den grossen Park in Nara durch den wieder wie in Miyajima viele zahme Rehe liefen und nach Futter bettelten. Hier war allerdings das fuettern erlaubt. Dazu konnte man so etwas aehnliches wie Oblaten kaufen, welche angeblich schon von einigen unwissenden Touris selber aufgekanbbert wurden.
Zwischen vielen Zedern standen hier ueberall Tempel, Schreine und Pagoden verteilt. Die Wege wurden von alten von Moos ueberwucherten Steinlaternen gesaeumt. Abends ab 19Uhr begann dort auch das Nara to-kae, das Fest der tausend Lichter. Im grunde kann man das auch gar nicht auf Fotos wiedergeben. Viel zu beeindruckend ist die grosse Anzahl an Lichter. Gern haetten Dani und ich, genau wie viele andere einen der traditionellen Yukata angehabt um besser ins Bild zu passen. Heute gibbet auch mal nen paar mehr Bilder. Und auch in den etwas aelteren Posts... wie zum Beispiel die angeblichen Froscheier. Ich bin mir immer noch unsciher, ob uns Hiro nicht auf den Arm nehmen wollte)
| Hirsch am in der Sonne braten |
| Sogar die Rehe stehen hier an... typisch japanisch eben |
| Vorm Eingang des Todaiji Tempels |
| Wurzeln einer Zeder |
| Nara to Kae |
| Irgendwo in der Tempelanlage :) |
Montag, 8. August 2011
... seltsame Sachen essen.
Gestern zog es uns von der Insel Kyushu auf die naechste Insel Shikoku. Wir wollten nach Naruto um die grossen Wasserstrudel an der dortigen Meerenge zu besichtigen. Nach diesen ist im Uebrigen auch der Manga benannt und die Figur Naruto ist dort mittlerweile ein Werbesymbol. Jedoch nicht in dem Ausmasse wie ich es erwartet haette. Auf jeden Fall waren in Naruto aufgrund eines groesseren Festes alle Hotels ausgebucht. Also mussten wir auf eine etwas abgelegenere Moeglichkeit ausweichen. Dort gab es ein sehr guenstiges Gasthaus. Der Besitzer Hiro laesst hier im grunde einfach nur fuer eine Aufwandsentschaedigung Touristen bei sich wohnen. Er hatte einen unglaublichenSinn fuer Humor. Nachdem er uns vom Bahnhof abgeholt hatte, entdeckte Dani einen Hund. Seine erste Frage: "Willst du ihn essen?" Auch auf das Thema Fukushima hatte er eine interessante Antwort: "Die Amerikaner haben uns die Technik gegeben. Jetzt ist sie kaputt. Haben wir Rueckgaberecht?" Wir haben viel mit ihm gelacht und er war auch so lieb uns mit in einen Supermarkt zu nehmen und uns alles fuer uns Fremdartige zu erklaeren.
Bei ihm zu Hause holte er ploetzlich als Nachtisch ein Schaelchen mit gruenlich transparenten Geleekugeln heraus. Wir sind uns nicht ganz sicher, ob dies sein ernst war, aber er meinte dies waeren Froscheier. Mein erster Gedanke war, das die passenden Froesche dazu riesig sein muessten. Hatte doch jedes Ei den Durchmesser eines kleinen Eigelbes eines normalen Huehnereis. Als naechstes bot mir Hiro auch gleich eines an. Es kostete einige Ueberwindung, aber ich steckte mir mit geschlossenen Augen einfach eines in den Mudn und ich muss sagen: Irgendwie lecker. Dani brauchte mehr Mut, zog es aber dann auch durch. Ronald hielt sich lieber dezent zurueck.
Heute ging es dann zu den Strudeln. Eine unglaubliche Erfahrung, die man auch nicht in vollem Ausmasse in Bildern festhalten kann. Leider sind die richtig grossen nur zwischen Maerz und April zu sehen. Aber auch heute war das Naturschauspiel beeindruckend.
Im Anschluss ging es weiter mit dem Highwaybus zurueck nach Osaka in unser Domzil von letzter Woche. Autobahnfahren durch diese Grossstadt ist eine Erfahrung fuer sich und Ronald und ich sind uns einig, dass wir uns das nicht zutrauen wuerden. Viel zu verwirrend muten die vielen Strassen, die sich in mehreren Etagen, Kurven und Bruecken durch die Stadt schlaengeln, an. Mal abgesehen vom Linksverkehr.
Morgen soll es ein Tagesausflug nach Nara werden zum Fest der tausend Lichter. Ich bin jetzt schon sehr gespannt.
Bei ihm zu Hause holte er ploetzlich als Nachtisch ein Schaelchen mit gruenlich transparenten Geleekugeln heraus. Wir sind uns nicht ganz sicher, ob dies sein ernst war, aber er meinte dies waeren Froscheier. Mein erster Gedanke war, das die passenden Froesche dazu riesig sein muessten. Hatte doch jedes Ei den Durchmesser eines kleinen Eigelbes eines normalen Huehnereis. Als naechstes bot mir Hiro auch gleich eines an. Es kostete einige Ueberwindung, aber ich steckte mir mit geschlossenen Augen einfach eines in den Mudn und ich muss sagen: Irgendwie lecker. Dani brauchte mehr Mut, zog es aber dann auch durch. Ronald hielt sich lieber dezent zurueck.
Heute ging es dann zu den Strudeln. Eine unglaubliche Erfahrung, die man auch nicht in vollem Ausmasse in Bildern festhalten kann. Leider sind die richtig grossen nur zwischen Maerz und April zu sehen. Aber auch heute war das Naturschauspiel beeindruckend.
Im Anschluss ging es weiter mit dem Highwaybus zurueck nach Osaka in unser Domzil von letzter Woche. Autobahnfahren durch diese Grossstadt ist eine Erfahrung fuer sich und Ronald und ich sind uns einig, dass wir uns das nicht zutrauen wuerden. Viel zu verwirrend muten die vielen Strassen, die sich in mehreren Etagen, Kurven und Bruecken durch die Stadt schlaengeln, an. Mal abgesehen vom Linksverkehr.
Morgen soll es ein Tagesausflug nach Nara werden zum Fest der tausend Lichter. Ich bin jetzt schon sehr gespannt.
| Mmmmmh... lecker Froscheier |
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